Von der Stephanus Straße zur Hitdorfer Straße

Die aktuelle Ausstellung zur Hitdorfer Straße soll in ihrem zweiten Teil die großen Veränderungen auf der einstigen Stephanusstraße dokumentieren.

Das ist der Bereich von der Ecke Langenfelder Straße bis zum Ortsausgang in Richtung Monheim

Fotos vergangener Tage werden Fotos von heute gegenübergestellt und zeigen, wie sich innerhalb von 80 Jahren das Gesicht der Straße verändert hat. Die Ausstellung ist ab 28. April 2019 in unserem Museum zu sehen.

Übrigens – Ihre Mithilfe ist gefragt. Wir möchten alle Alt-Hitdorfer bitten, doch mal in den verschiedenen Bilderschachteln oder anderen Papierarchiven nach Reminiszenzen zu diesem Thema zu suchen. Zeitungsartikel oder alte Fotos sind willkommen. Oder haben Sie vielleicht auch Briefe aus jener Zeit, die unsere Ausstellung vervollständigen könnten? Schauen Sie doch mal nach!  In jedem Fall erwarten wir Sie an einem der nächsten Sonntage im Türmchen am Werth, dem Heimatmuseum Ihres Hitdorf.

Museumsshop

Unser Türmchen am Werth ist nur ein kleines Museum. Aber auf dem wenigen Platz haben wir viel zu erzählen. Und, wie unsere großen Schwestern überall auf der Welt, haben auch wir einen Museumsshop. Den sollten Sie sehen. Seien wir doch mal ehrlich, fragen Sie sich nicht auch von Zeit zu Zeit, was Sie als Gastgeschenk zur Gartenparty oder zum Geburtstag der Eltern und Schwiegereltern mitbringen sollen? Und fällt Ihnen dann auch immer nur „auf den letzten Drücker“ die Flasche Wein ein? Warum nicht mal etwas aus dem Museumsshop? So mit dem Bezug auf unsere schöne Stadt? Wir können an dieser Stelle nur eine kleine Auswahl zeigen, was es zu kaufen gibt. Am besten Sie kommen einfach mal zu unseren Öffnungszeiten vorbei und schauen selbst.

Ansicht von Hitdorf (Bernhard Guski)
Originaldruck von 1980
Maße: 100×45 cm
limitierte Auflage (150 Stück)
Preis 100,- Euro

 

Wappenflagge HITDORF
Format (BxH): 120 x 200 cm
Druck: Digital 4c
Rundum mit Doppelsicherheitsnaht gesäumt, an der linken langen
Seite verstärkt mit 3 Kunststoffkarabinerhaken ausgerüstet.
Material: SUPRATEX – Fahnenstoff, 100% Polyestergewirke,
glänzend, sehr hohe Reißfestigkeit, sehr witterungsbeständig und
schnelltrocknend (Standardfahnentuch).
Druck: Digitaldruck nach CMYK;
Rückseite spiegelbildlich, etwas schwächer als die Vorderseite
Preis: 65,– Euro

The Hitdorfer
Katharina Hannemann
Grafikdesign / Konzept / Illustration
nicht limitierte Drucke in den Maßen 70×50 cm zu 35,– Euro
Preis: 35,– Euro

Postkarten aus Hitdorf
Preis: 1,00 Euro / Stück 10 Karten für 8,00 Euro

 

Stadtführung

Wenn Sie Lust haben und es nicht Hunde und Katzen vom Himmel regnet, machen wir auch gern einen Rundgang mit Ihnen durch Hitdorf. Dann zeigen wir Ihnen auch die Orte, an denen Sie vielleicht sonst achtlos vorüber laufen würden. Vielleicht ja gerade für die vielen Neubürger unserer Stadt ganz interessant.
Bitte melden Sie sich telefonisch oder per e-Mail bei uns, damit wir einen Termin vereinbaren können. Unsere Kommunikationsadresse finden Sie hier.

Liste aller Ausstellungen

<trHeimatverein Hitdorf e.V.Vorschau der Änderungen (öffnet in einem neuen Fenster)

 

1999 Fähre, Schifffahrt, Hafen
Heimatverein Hitdorf e.V.
2000 Hitdorfer Brauereigeschichte
Heimatverein Hitdorf e.V.
2001 Den Gefallenen und Vermissten aus Hidorf zum Gedenken, den Lebenden zur Mahnung
Heimatverein Hitdorf e.V.
2002-2003 Hitdorfer Tabakgeschichte
Heimatverein Hitdorf e.V.
2003 Die Kolpingfamilie in Hitdorf
Kolpingfamilie Hitdorf e.V.
2004-2005 Hitdorfer Streichholzgeschichte
Heimatverein Hitdorf e.V.
2004 11 Johr – Hetdörper Mädche un Junge vun 93 e.V.
Hetdörper Mädche un Junge vun 93 e.V.
2006 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Hitdorf
Feuerwehr Hitdorf
2007-2008 150 Jahre Stadt Hitdorf
Heimatverein Hitdorf e.V.
2009-2010 Hochwasserschutz Hitdorf
Heimatverein Hitdorf e.V.
2011-2012 Mit dem Floß über den Main nach Hitdorf am Rhein
Heimatverein Hitdorf e.V.
2013 100 Jahre Sportclub Hitdorf
Sportclub Hitdorf
2014 Hitdorf Gestern bis Heute (Rhein-Wiesenstraße)
Heimatverein Hitdorf e.V.
2015 2 mol 11 Johr – Hetdörper Mädche un Junge vun 93 e.V.
Hetdörper Mädche un Junge vun 93 e.V.
2016 / 2017 Menschen am Fluss
Kunstkreis St. Stephanus Hitdorf
2017 Von der Mühlenstraße zur Hitdorfer Straße
Heimatverein Hitdorf e.V.
2017 Hitdorfer Holzbastler
Rudi Hoffmann und Wolfgang Deppe
2018 Von der Mühlenstraße zur Hitdorfer Straße (2)
Heimatverein Hitdorf e.V.
2019 Von der Stephanus Straße bis zur Hitdorfer Straße (Eröffnung im April 2019)
Heimatverein Hitdorf e.V.

Von der Mühlenstraße zur Hitdorfer Straße

Unsere aktuelle Ausstellung zeigt den Abschnitt der ehemaligen Mühlenstraße, heute Hitdorfer Straße, vom Aldi-Kreisel bis zur Langenfelder Straße mit historischen Fotos von gestern und neuen Bildern von heute. Eine sehenswerte Ausstellung für alle, die sich in unserer Stadt ein wenig auskennen und an der städtebaulichen Entwicklung interessiert sind.
Für 2019 ist der zweite Teil der Ausstellung geplant, der den Bereich Hitdorfer Straße vom Restaurant Em Schokker bis zum Antoniushof darstellen soll. Dazu sucht Bernd Bilitzki, Vorsitzender des Heimatmuseums, noch weitere Hinweise und Fotos.

Toller Fund

Johannes Gladbach aus Voigtslach hat dem Hitdorfer Heimatverein die beiden jungzeitlichen Steinbeile aus seinem Kartoffelacker überlassen.
Satte 7000 Jahre alt sind zwei Stücke in der neuen Schau im Heimatmuseum Hitdorf. Gefunden wurden die Steinbeile beim Pflügen eines Kartoffelackers in Voigtslach. Jetzt sind es herrliche Museumsstücke. Von Gabi Knops-Feiler

Ganz besonders seltene Exemplare sind im Hitdorfer Heimatmuseum Am Werth zu sehen, seit dort kürzlich die Ausstellung „Von der Mühlenstraße zur Hitdorfer Straße“ eröffnet wurde: Es handelt sich um rund 7000 Jahre alte Steinbeile aus der Jungsteinzeit. Eines darunter gilt sogar als einzigartig, wie das Rheinische Amt für Bodendenkmalpflege dem Finder bescheinigte. Dieser heißt Johannes Gladbach und feierte am 10. April seinen 83. Geburtstag. Inzwischen ist es 40 Jahre her, dass der Landwirt die seltenen Fundstücke entdeckte, während er in Voigtslach seinen Kartoffelacker umpflügte. Aufgefallen sind die Teile erst, als sie in der Kartoffelsortier-Maschine hängenblieben.
Gladbach: „Erst dachte ich, es wären normale Steine. Als ich den Dreck aus dem Loch gewaschen habe, wusste ich sofort Bescheid.“ Auf den Feldern, die zum mehrere hundert Jahre alten Hof gehören, wurden solche Raritäten zwar nie zuvor gefunden. Doch weil sie zu einem alten Rheinarm gehören, konnte sich der älteste noch lebendende Bürger der Ortschaft den Rest zusammen reimen.
Bislang bewahrte er die wertvollen Stücke im heimischen Wohnzimmer auf. Dass er sie jetzt dem Heimatverein überlässt, hat einen Grund: „Wir haben keine Kinder. Wer weiß, wo sie hinkommen. Im Museum sind die Teile gut aufgehoben und für die Öffentlichkeit sichtbar.“
Türmchen-3
Bei dem als einzigartig eingestuften Fund könnte es sich um ein Amulett aus der Jungsteinzeit handeln. Das vermutet jedenfalls Spezialistin Jennifer Gechter-Jones. In ihrem Bericht über das Gestein aus Amphibolit schreibt sie: „Vielleicht haben Sie ein Übungsstück gefunden, sozusagen ein Neolithisches Gesellenstück, das vor 7000 Jahren angefertigt wurde. Es könnte sich auch um ein frühzeitliches Schmuckstück handeln.“
Unfraglich ist hingegen, dass es sich bei dem zweiten Gegenstand um eine Neolithische Arbeitsaxt aus devonischem Quarzit handelt, hergestellt aus einem Material, das in dieser Epoche gerne für Beilklingen oder Klopfsteine genutzt wurde. Die gleichmäßig geschliffene Axt weist nur geringfügige Beschädigungen durch den Pflug auf.
Gegen diese historischen Funde mutet ein weiteres neues Ausstellungsstück – ein 1,5 Kilo schwerer Korkensetzer für Bierfässer – fast schon lächerlich an. Doch auch dieses Arbeitsgerät aus Messing spielt in der Hitdorfer Geschichte eine nicht unerhebliche Rolle, wurde es doch in der einstigen Hitdorfer Brauerei zum Verschließen der Fässer genutzt.
Für 2019 ist der zweite Teil der Ausstellung geplant, der den Bereich Hitdorfer Straße vom Schokker bis zum Antoniushof darstellen soll. Dazu sucht Bernd Bilitzki, Vorsitzender des Heimatmuseums, noch weitere Hinweise und Fotos.