Museumsshop

Unser Türmchen am Werth ist nur ein kleines Museum. Aber auf dem wenigen Platz haben wir viel zu erzählen. Und, wie unsere großen Schwestern überall auf der Welt, haben auch wir einen Museumsshop. Den sollten Sie sehen. Seien wir doch mal ehrlich, fragen Sie sich nicht auch von Zeit zu Zeit, was Sie als Gastgeschenk zur Gartenparty oder zum Geburtstag der Eltern und Schwiegereltern mitbringen sollen? Und fällt Ihnen dann auch immer nur „auf den letzten Drücker“ die Flasche Wein ein? Warum nicht mal etwas aus dem Museumsshop? So mit dem Bezug auf unsere schöne Stadt? Wir können an dieser Stelle nur eine kleine Auswahl zeigen, was es zu kaufen gibt. Am besten Sie kommen einfach mal zu unseren Öffnungszeiten vorbei und schauen selbst.

Ansicht von Hitdorf (Bernhard Guski)
Originaldruck von 1980
Maße: 100×45 cm
limitierte Auflage (150 Stück)
Preis 100,- Euro

 

Wappenflagge HITDORF
Format (BxH): 120 x 200 cm
Druck: Digital 4c
Rundum mit Doppelsicherheitsnaht gesäumt, an der linken langen
Seite verstärkt mit 3 Kunststoffkarabinerhaken ausgerüstet.
Material: SUPRATEX – Fahnenstoff, 100% Polyestergewirke,
glänzend, sehr hohe Reißfestigkeit, sehr witterungsbeständig und
schnelltrocknend (Standardfahnentuch).
Druck: Digitaldruck nach CMYK;
Rückseite spiegelbildlich, etwas schwächer als die Vorderseite
Preis: 65,– Euro

The Hitdorfer
Katharina Hannemann
Grafikdesign / Konzept / Illustration
nicht limitierte Drucke in den Maßen 70×50 cm zu 35,– Euro
Preis: 35,– Euro

Postkarten aus Hitdorf
Preis: 1,00 Euro / Stück 10 Karten für 8,00 Euro

 

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Liste aller Ausstellungen

<trHeimatverein Hitdorf e.V.Vorschau der Änderungen (öffnet in einem neuen Fenster)

 

1999 Fähre, Schifffahrt, Hafen
Heimatverein Hitdorf e.V.
2000 Hitdorfer Brauereigeschichte
Heimatverein Hitdorf e.V.
2001 Den Gefallenen und Vermissten aus Hidorf zum Gedenken, den Lebenden zur Mahnung
Heimatverein Hitdorf e.V.
2002-2003 Hitdorfer Tabakgeschichte
Heimatverein Hitdorf e.V.
2003 Die Kolpingfamilie in Hitdorf
Kolpingfamilie Hitdorf e.V.
2004-2005 Hitdorfer Streichholzgeschichte
Heimatverein Hitdorf e.V.
2004 11 Johr – Hetdörper Mädche un Junge vun 93 e.V.
Hetdörper Mädche un Junge vun 93 e.V.
2006 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Hitdorf
Feuerwehr Hitdorf
2007-2008 150 Jahre Stadt Hitdorf
Heimatverein Hitdorf e.V.
2009-2010 Hochwasserschutz Hitdorf
Heimatverein Hitdorf e.V.
2011-2012 Mit dem Floß über den Main nach Hitdorf am Rhein
Heimatverein Hitdorf e.V.
2013 100 Jahre Sportclub Hitdorf
Sportclub Hitdorf
2014 Hitdorf Gestern bis Heute (Rhein-Wiesenstraße)
Heimatverein Hitdorf e.V.
2015 2 mol 11 Johr – Hetdörper Mädche un Junge vun 93 e.V.
Hetdörper Mädche un Junge vun 93 e.V.
2016 / 2017 Menschen am Fluss
Kunstkreis St. Stephanus Hitdorf
2017 Von der Mühlenstraße zur Hitdorfer Straße
Heimatverein Hitdorf e.V.
2017 Hitdorfer Holzbastler
Rudi Hoffmann und Wolfgang Deppe
2018 Von der Mühlenstraße zur Hitdorfer Straße (2)
Heimatverein Hitdorf e.V.
2019 Von der Stephanus Straße bis zur Hitdorfer Straße (Eröffnung im April 2019)
Heimatverein Hitdorf e.V.

Von der Mühlenstraße zur Hitdorfer Straße

Unsere aktuelle Ausstellung zeigt den Abschnitt der ehemaligen Mühlenstraße, heute Hitdorfer Straße, vom Aldi-Kreisel bis zur Langenfelder Straße mit historischen Fotos von gestern und neuen Bildern von heute. Eine sehenswerte Ausstellung für alle, die sich in unserer Stadt ein wenig auskennen und an der städtebaulichen Entwicklung interessiert sind.
Für 2019 ist der zweite Teil der Ausstellung geplant, der den Bereich Hitdorfer Straße vom Restaurant Em Schokker bis zum Antoniushof darstellen soll. Dazu sucht Bernd Bilitzki, Vorsitzender des Heimatmuseums, noch weitere Hinweise und Fotos.

Kriegszeiten

Hitdorf hat auch schlimme Zeiten erlebt. Das Jahr 1942, in dem Monheim und Rheindorf bombardiert wurden, verlief für Hitdorf noch halbwegs glimpflich. Zwischen März und April 1945, also kurz vor Kriegsende, wurde es allerdings von Deutschen und Amerikanern auch im Straßenkampf schwer umkämpft. 26 Hitdorfer*innen verloren ihr Leben.
Insgesamt hat Hitdorf aus dem ersten Weltkrieg 60 Tote und dem zweiten Weltkrieg ca. 200 Tote zu beklagen.
Der Heimatverein erinnerte an diese Zeiten mit einer Sonderausstellung und einer Broschüre

„Den Gefallenen und Vermissten aus Hitdorf zum Gedenken und den Lebenden zur Mahnung.“

Die Broschüre ist leider vergriffen.
Wir freuen uns aber, dass wir sie Ihnen noch als Download zur Verfügung stellen können.

Fähre, Schifffahrt, Hafen

Im Jahr 1999 zeigte der Heimatverein Hitdorf e.V. seine erste Ausstellung zum Thema Fähre, Schiffahrt, Hafen.

Türmchen-4

Der Hafen von Hitdorf wurde zum ersten Mal 1356 erwähnt. Als Dreh-und Angelpunkt der Schifffahrt am Niederrhein zwischen Köln im Süden und Holland im Norden verdankte der Hafen seine Bedeutung eigentlich dem seichten Gewässer und Inseln des Rheins an dieser Stelle. Die schwer beladenen Schiffe vermochten nicht das Kiesbett des Flusses zu überwinden. Alle Waren mussten im Hafen abgeladen, zwischengelagert und rheinaufwärts oder -abwärts wieder aufgeladen werden. Erst im 19. Jahrhundert mit Beginn der Dampfschifffahrt und dem Ausbau der Eisenbahn verlor der Hafen an wirtschaftlicher Bedeutung.

Erwähnenswert ist Hitdorf aber auch vor allem als Zielort großer Flöße, die mächtige Fichtenholzstämme aus dem Frankenwald über Main und Rhein nach Hitdorf brachten, wo sie im örtlichen Sägewerk verarbeitet wurden. Ende der 50iger Jahre des 20. Jahrhunderts ging dann aber dieser Wirtschaftsfaktor für den Hitdorfer Hafen verloren. Es war inzwischen wirtschaftlicher geworden, das Holz über Land zu transportieren. In seiner Folge wurde auch das Sägewerk in Hitdorf aufgegeben.

Heute ist Hitdorf am Rhein vor allem wegen seiner stark frequentierten Fähre bekannt, die die Stadt mit dem linksrheinischen Ort Langel verbindet. Die Fähre ist derzeit vor allem auch deshalb beliebt, weil sie eine alternative Rheinquerung zur stets überlasteten Leverkusener Brücke darstellt.